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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit als Gestaltungskonzept

Wir behaupten nicht, dass unsere Produkte klimaneutral oder zu 100% nachhaltig sind. Beides ist nach unserem jetzigen Wissensstand auch nicht möglich.
Mit Bedacht ausgewählte Materialien – Keine Verbundstoffe – Lieferkettentransparenz und lokale Produktion – lange Nutzungsdauer – klares Recyclingkonzept, auf diese Eckpfeiler stützt sich unser Designkonzept der Nachhaltigkeit.

„Nachhaltigkeit ist richtig wichtig. Also machen wir nur noch nachhaltige und umweltschonende Produkte. Aber… so einfach ist das gar nicht. Wie soll das gehen? Nach allem, was ich jetzt weiß müssen wir nachhaltig mit nachhaltiger ersetzen. CO₂ neutral – eher durch CO₂ arm. Konsum bedeutet immer die Nutzung von Ressourcen. Ist Baumwolle umweltfreundlicher als Polyester? Auch wenn es sich um Bio-Baumwolle handelt, könnte ja anstelle der Baumwollplantage ja auch ein Wald stehen. Polyester ist produktionsseitig recht vorteilhaft. Auf wenig Platz kann mit wenig Energie viel Material produziert werden, welches ewig hält. Das mit dem ewig halten gilt dann leider auch wieder nach der Lebenszeit des Produktes. Die Verschmutzung der Gewässer und Landschaften durch Kunststoffe und Mikroplastik ist bekannt. Also, wie machen wir das jetzt?“
Benjamin

Nachhaltigkeit als Gestaltungskonzept. Was heißt das konkret? Wie setzen wir es um?

  • Lieferkettentransparenz:

    Das geht nur, wenn die Produktion in der Nähe ist und nicht 8 Flugstunden entfernt. Die Produktion in der EU, sichert uns eine soziale und umweltgerechte Fertigung, weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

  • Materialwahl:

    Dieses ist ein permanenter Prozess, welcher stetig neue Erkenntnisse und neue Recyclingtechnologien berücksichtigt. Bei allen Materialien entscheidet neben technischer Voraussetzung und Haptik auch die Nachhaltigkeit, wobei bei letzterem insbesondere die Lebensdauer eine entscheidende Rolle spielt.

  • Sortenreinheit:

    Nichts ist schwerer zu recycelen als Verbundmaterialien. Daher vermeiden wir die untrennbare Verbindung von unterschiedlichen Materialien und verzichten auf Verbundwerkstoffe. Alle unsere Komponenten müssen sich sortenrein zerlegen lassen.

baskind Blauer Korb
  • Recyclingkonzept:

    Wir sind der Meinung, wer ein Produkt auf den Markt bringt, muss ein Recyclingkonzept für das gesamte Produkt vorlegen und dieses leben. Dieses gehört bei Karlskind zu unseren Grundprinzipien.

  • Reparierbarkeit:

    Einzelne Komponenten müssen bei Verschleiß ausgetauscht werden können. Dieses setzt die einfache Zerlegbarkeit des Produktes durch den Nutzer voraus. So ist z.B. unser Rahmenbauteil geschraubt und nicht genietet.

Lebensdauer

Bei der Lebens- bzw. Nutzungsdauer müssen 2 Fälle unterschieden werden.

Fall 1

Ein Produkt ist technisch defekt, kann nicht mehr repariert werden und scheidet deshalb aus dem Gebrauch aus.

Fall 2

Ein Produkt gefällt nicht mehr. Weil es entweder aus der Mode gekommen ist und sich der Nutzer damit nicht mehr blicken lassen möchte oder sich unwohl fühlt, oder es optisch – nicht funktional beschädigt, dadurch unattraktiv geworden ist. Letzteres kennen wir alle insbesondere von günstigen Materialien, Kunststoffen etc. Der Lack ist ab. Als Beispiel nehmen wir hier mal den Esstisch. Während ein paar Kratzer und Gebrauchsspuren der massiven Eichenplatte erst die richtige Charakteristik verleihen, ist ein großer Kratzer auf einer PVC beschichteten Sperrholzplatte so unansehnlich, dass wir den Tisch gar nicht mehr ansehen. Ein anderes Beispiel wäre die Plastiktüte vom Supermarkt. Aus technischer Sicht würde sie wahrscheinlich sehr lange halten. Ästhetisch macht eine zerknitterte Tüte aber nicht viel her und sie wird nur widerwillig als Notlösung wiederverwendet.

Nachhaltigkeit bildet eine der drei fundamentalen Säulen unseres Unternehmens. Wir legen großen Wert auf Transparenz in diesem Bereich. Diese Säule hat den stärksten Einfluss auf unsere Produkte, sowohl in optischer als auch funktionaler Hinsicht.

Trotzdem streben wir stets danach, das Optimum in diesen Bereichen zu erreichen. Der Nutzen für unsere Kunden muss stets in Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen stehen.

In Bezug auf Daten und Statistiken gilt oft die Maxime: “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst manipuliert hast.”

Materialien

Sortenrein
recycelbar
langlebig
hochwertig
aus europäischer Herstellung

Produktion

in der EU
transparent
Verwendung von Solarstrom zu min. 30%

Nutzung

leicht zu pflegen
reparierbar

Recycling

Recyclingkonzept für alle Materialien

Grundsätzlich: Nachhaltig geht nicht, nur nachhaltiger. Konsum bedeutet immer Verbrauch von Ressourcen und mit diesen gilt es verantwortlich umzugehen. Für uns bedeutet das, langlebige, hochwertige Produkte mit einem Entsorgungskonzept zu entwickeln (und diese in einer kontrollierten Wertschöpfungskette zu produzieren). Die Entsorgung seines Produktes möchte man sich als Produktdesigner gar nicht vorstellen, unser schöner Korb zur Entsorgung?! Aber nun ja, nach einer langen Lebenszeit, welche durch die Reparaturfähigkeit ausgedehnt wurde, muss auch ein Konzept zur Entsorgung stehen.

Ein wiederverwendbarer Einkaufskorb ist an sich schon mal etwas Gutes. Gut für den Nutzer und die Umwelt. Der Verzicht auf Einwegtüten muss nicht Vorsatz, sondern Standard sein.

baskind korb

Nachhaltigkeit im Produktdesign ist in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Thema geworden, da immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig es ist, die
Umweltauswirkungen von Konsumgütern zu minimieren. In einer Zeit, in der natürliche Ressourcen endlich sind und der Klimawandel immer dringlicher wird, ist es für Designer von entscheidender Bedeutung, bewusste Entscheidungen zu treffen, die der Nachhaltigkeit im Produktdesign Priorität einräumen.

Im Kern geht es bei der Nachhaltigkeit im Produktdesign darum, Produkte zu schaffen, die verwendet und entsorgt werden können, ohne die Umwelt zu schädigen. Dies bedeutet, dass Designer eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen müssen, beispielsweise die Materialien, aus denen das Produkt hergestellt wurde, die Art und Weise, wie es hergestellt wird, und den Prozess, mit dem es letztendlich entsorgt wird.

baskind recycle

Ein wichtiger Faktor für nachhaltiges Produktdesign ist die Verwendung umweltfreundlicher Materialien. Viele traditionelle Materialien wie Kunststoffe und Metalle haben einen hohen CO₂-Fußabdruck und es kann Jahre dauern, bis sie sich zersetzen. Im Gegensatz dazu können nachhaltige Materialien wie Bambus, Kork und recycelte Kunststoffe verwendet werden, um Produkte zu schaffen, die funktional und umweltbewusst sind.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des nachhaltigen Produktdesigns ist die Berücksichtigung der gesamten Lebensdauer des Produkts, von der Entstehung bis zur Entsorgung. Das bedeutet, Produkte zu entwerfen, die sich leicht zerlegen und recyceln oder wiederverwenden lassen, und auch den Energieaufwand zu berücksichtigen, der für die Herstellung und den Transport des Produkts erforderlich ist.

Darüber hinaus sollten Produktdesigner die Auswirkungen berücksichtigen, die die Produktion ihres Produkts auf die Umwelt hat. Durch die Nutzung erneuerbarer
Energiequellen wie Solar- oder Windenergie können Designer den CO₂-Fußabdruck des Herstellungsprozesses reduzieren und auch die Gesamtkosten senken.

Letztendlich geht es bei nachhaltigem Produktdesign nicht nur darum, umweltfreundlich zu sein. Es bedeutet auch, Produkte zu entwerfen, die funktional und langlebig sind und die Bedürfnisse des Verbrauchers erfüllen. Durch die Priorisierung der Nachhaltigkeit können Designer Produkte schaffen, die sowohl ethisch als auch wünschenswert sind.

Umweltfreundliche Aufbewahrungslösungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nachhaltigkeit im Produktdesign von wesentlicher Bedeutung ist, um eine nachhaltige Entwicklung und das globale Überleben der Umwelt zu gewährleisten. Produktdesigner haben eine große Verantwortung, bewusste Entscheidungen zu treffen, bei denen die Nachhaltigkeit im Vordergrund steht, um die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Durch die Verwendung umweltfreundlicher Materialien, die Berücksichtigung der gesamten Lebensdauer eines Produkts und die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks eines Produkts können Designer Produkte schaffen, die funktional, langlebig und umweltfreundlich sind.

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